The Yards Ried
3000 m2 Naturerlebnis
mit eigenem Riedweg
Direkt vor The Yards liegt ein rund 3000 Quadratmeter grosses Ried. Eine kleine, verborgene Welt mit einer besonderen Pflanzen- und Tierwelt. Auf dem Ried-Weg entdeckt ihr, was hier wächst, fliegt, quakt und lebt, und erfahrt, warum gerade der feuchte Boden diesen Lebensraum so besonders macht.










Was ist ein Ried?
Ein Ried ist ein Feuchtgebiet, dessen Boden über lange Zeit feucht oder nass ist. Viele Bäume und Pflanzen kommen damit nicht gut zurecht. Typische Riedpflanzen wie Schilf und Gräser hingegen sind genau an diese Bedingungen angepasst. Zwischen ihnen finden Insekten, Frösche, Vögel und andere kleine Tiere Nahrung, Schutz und Lebensraum. Kurz gesagt: Ein feuchter Lebensraum mit eigenen Spielregeln.

Wer sind die Flugkünstler im Ried?
Die Libellen. Sie sind schnelle und wendige Jäger und ernähren sich von Mücken und anderen kleinen Insekten. Gleichzeitig sind sie selbst Nahrung für Frösche und Vögel. Ihren Start ins Leben verbringen Libellen unter Wasser: Dort entwickeln sie sich als Larven, bevor sie flugfähig werden und mit ihren beeindruckenden Flugkünsten über das Ried ziehen. Übrigens: Libellen können auch rückwärts fliegen und in der Luft stehen bleiben.

Wieso ist es wichtig, hier leise zu sein?
Zwischen Wasser, Schilf und Gräsern finden viele Tiere Nahrung, Schutz und Rückzugsorte. Vögel bauen ihre Nester im Schilf, Frösche legen ihre Eier im Wasser ab und andere Tiere suchen im hohen Gras Deckung. Wer laut ist oder abseits des Weges unterwegs ist, kann sie erschrecken und stören. Darum gilt im Ried: Augen auf, Ohren auf und lieber beobachten als aufscheuchen.

Wer gibt hier den Ton an?
Im Frühling wird das Ried zur Open-Air-Bühne. Dann lassen vor allem die Froschmännchen von sich hören: Mit ihren Schallblasen verstärken sie ihre Rufe und machen so auf sich aufmerksam. Das Quakkonzert dient vor allem einem Zweck, eine Partnerin zu finden. Deshalb: Wer genau hinhört, bekommt im Ried manchmal ganz schön was zu hören.

Warum wachsen im Ried keine Apfelbäume?
Der Boden im Ried ist das ganze Jahr über feucht oder nass. Viele Pflanzen kommen damit nicht zurecht, denn ihre Wurzeln erhalten im nassen Boden zu wenig Sauerstoff. Riedpflanzen wie Schilfrohr oder Rohrkolben sind dagegen bestens angepasst: Ihre Halme transportieren Luft bis zu den Wurzeln. So können sie dort wachsen, wo andere Pflanzen längst nasse Füsse bekommen würden.

Warum kann Abfall im Ried gefährlich sein?
Plastik, Dosen und anderer Abfall können Tiere verletzen oder mit Nahrung verwechselt werden. Regen kann zudem Stoffe aus Abfällen in den feuchten Boden und ins Wasser tragen. Das belastet einen Lebensraum, auf den viele kleine Tiere und Pflanzen angewiesen sind. Deshalb gilt die einfache Riedregel: Nimm immer mit, was du mitbringst.
The Yards Ried
Wo die Natur Erlebnisse bietet
Zwischen Schilf, Wasser und Wiesen gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Wer genau hinschaut und hinhört, erlebt das Ried jedes Mal ein bisschen anders.